Massive Wände, Spezialbeton und millimetergenaue Schnitte – im Diakonissenhaus Augsburg ebnet GE.MA den Weg für High-Tech-Medizin.
Mitten in Augsburg entsteht etwas Zukunftsweisendes. Im traditionsreichen Diakonissenhaus Augsburg werden auf rund 600 Quadratmetern die Voraussetzungen für eine neue Strahlentherapie geschaffen.
Doch bevor dort modernste Medizintechnik einzieht, braucht es etwas anderes: massive Wände, extrem dichten Spezialbeton und absolute Präzision im Bestand.
Und genau hier kommt GE.MA. ins Spiel.
Ein Raum wie ein Schutzbau
Im Untergeschoss entsteht der Raum für das Bestrahlungsgerät. Die Anforderungen sind außergewöhnlich: Wände und Decken mit bis zu einem Meter Stärke. Spezialbeton mit einer Dichte von 3,8 – deutlich schwerer als herkömmlicher Beton mit etwa 2,5.
„Wenn man drinsteht, wirkt das fast wie ein Schutzraum“, sagt Martin Gebele. Und genau diese baulichen Dimensionen mussten erst möglich gemacht werden.
Decken wurden gezielt geöffnet, Bodenplatten aufgeschnitten, bestehende Wände angepasst. Alles mit dem Ziel, Platz für die neue massive Betonummantelung inklusive Armierung zu schaffen. Jeder Schnitt vorbereitet. Jeder Eingriff durchdacht.
Erfahrung beginnt dort, wo Pläne enden
Auf dem Papier sieht vieles eindeutig aus. In der Realität zeigt der Bestand oft ein anderes Bild. Bodenplatten sind anders aufgebaut als erwartet, Bewehrungen verlaufen überraschend, Bauteile müssen zunächst freigelegt werden, bevor der nächste Schritt möglich ist.
„Viele Arbeiten ergeben sich erst, wenn man wirklich drin ist“, beschreibt Martin Gebele die Situation.
Und genau hier zeigt sich, was GE.MA ausmacht: Ruhe. Überblick. Erfahrung.
Fast ein Dreivierteljahr waren Martin Gebele und sein Team immer wieder vor Ort im Einsatz. Betonsägearbeiten, zahlreiche Kernbohrungen für die technische Infrastruktur, präzise Anpassungen an Wand- und Deckenbereichen – abgestimmt auf die jeweiligen Bauabschnitte.
Betonteile wurden gesägt, ausgebaut und über einen Teleskopstapler aus dem Gebäude transportiert – eine Lösung, die den innerstädtischen Gegebenheiten gerecht wurde. Kran? Keine Option.



Strahlentherapie im Diakonissenhaus Augsburg
Ab Frühjahr 2026 sollen im Diakonissenhaus Augsburg jährlich rund 5.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden. Moderne Strahlentherapie auf höchstem Niveau – mitten in der Stadt.
Was dann zählt, ist Präzision. Und genau diese beginnt schon lange vor der ersten Behandlung. GE.MA hat dafür die bauliche Grundlage geschaffen – mit Erfahrung, Klarheit und dem Anspruch, dass jedes Detail stimmt.
Bilder: GE.MA