Beton, Stromleitungen und enge Platzverhältnisse: GE.MA macht auch aus komplizierten Balkonsanierungen eine sichere Sache.
Eine Balkonsanierung klingt nach Routine – doch manchmal steckt die eigentliche Herausforderung nicht im Beton, sondern im Drumherum. So auch beim Projekt am Anwesen von Erzbischof Dr. Dr. Anton Losinger: Der Balkon befand sich auf der Rückseite des Hauses, musste aber von der Straßenseite aus abgetragen werden.
Millimeterarbeit gefragt
Für GE.MA hieß das: höchst präzises Arbeiten über das komplette Gebäude hinweg – und das unter erschwerten Bedingungen. Denn in der Luft verliefen Stromleitungen, zwischen denen der Kranarm sicher manövrieren musste. „Das Schwierige war nicht das Abschneiden des Balkons selbst, sondern die engen Platzverhältnisse“, erinnert sich Martin Gebele. „Wenn dann ein drei Meter langes Betonteil am Kran hängt, bleibt extrem wenig Spielraum.“
Clevere Technik statt lange Baustelle
Normalerweise wird ein Balkon in viele kleine Teile geschnitten, aufwendig abgestützt und Stück für Stück abgetragen. Das kostet Zeit, bedeutet viel Lärm für Anwohner und zieht zusätzlichen Baustellenverkehr nach sich. Gemeinsam mit der Firma Eser entschied sich GE.MA bei dieser Balkonsanierung für eine andere Lösung: ein LKW-Kran mit flexiblem Gelenkarm. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Autokran benötigt er weniger Platz, blockiert nicht die gesamte Straße und kann die Betonteile direkt auf seine Ladefläche verladen – ganz ohne extra Container.


Das Ergebnis: Weniger Schneidarbeiten, weniger Lärm, keine Straßensperrung. Der Rückbau, für den man üblicherweise zwei bis drei Tage einplanen würde, war in nur einem halben Tag erledigt. Die schwere Betonplatte – rund zehn Meter lang und 1,30 Meter breit – wurden in nur drei großen Segmenten abgetrennt und sicher über das Haus hinweggehoben.
Nach der Balkonsanierung: Platz für Neues
Anstelle der alten Betonkonstruktion entsteht nun ein moderner Balkon aus Stahl. Diese Bauweise ist langlebiger, leichter und lässt sich unkompliziert an Bestandsgebäude anbauen. Ein zeitgemäßes Update für das Anwesen des Erzbischofs – und ein weiteres Beispiel dafür, wie GE.MA auch komplexe Projekte mit passgenauen Lösungen meistert.

Bilder: GE.MA